Glück oder Unglück – Oft nur eine Frage der Betrachtung

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Hallo ihr Lieben. Ich hoffe euch geht es gut?! 🙂

Mir geht es prima. Zurzeit reise ich wöchentlich in eine andere Stadt in Deutschland. Ich lerne ständig neue Menschen kennen, erlebe regelmäßig neue Dinge und lerne viel von meinen Mitmenschen. Danke ihr lieben Mitmenschen;-)

Die letzten Monate hatten ihre Auf´s- und Ab´s. Allerdings hat sich alles letztlich für mich „zum Guten“ entwickelt!

Mit diesem Statement möchte ich auch direkt auf eine Geschichte eingehen, die mir ein Bekannter – Danke Lars – ;-)) vor Kurzem zugeschickt hat. Ich kannte sie bereits, allerdings nutze ich jetzt die Gelegenheit um sie mit euch zu teilen.

In der folgenden Geschichte geht es darum, unsere voreiligen Bewertungen in gut oder schlecht eventuell zukünftig aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Ich bin gespannt, wie ihr die Geschichte findet und freue mich auf Kommentare.

Ich fand sie auf jeden Fall sehr inspirierend…

Lange Rede kurzer Sinn – auf zur Geschichte:

Es war einmal ein Farmer, welcher ein Pferd besaß.

Dieses Pferd war sein ganzer Stolz. Groß, stark und mit wunderschöner Mähne.

Es half ihm jeden Tag bei der Arbeit auf seinem Hof, um den Lebensunterhalt für die gesamte Familie zu bestreiten.

Eines Morgens jedoch, als der Farmer nach seinem Pferd schauen wollte stellte er fest, dass es nicht mehr da war. Der Stall war leer….Sein Pferd war fortgelaufen…

Die Neuigkeit, dass des Farmers Pferd davon gelaufen war, verbreitete sich natürlich wie ein Lauffeuer im gesamten Dorf. Besorgt und aufgelöst eilten die Dorfbewohner zum Farmer um ihm ihr Mitleid zu bekunden. Welch Unglück meinten seine Freunde und Bekannten und unterhielten sich den gesamten Abend über diese missliche Situation.

Der Farmer jedoch schien nicht sonderlich traurig zu sein. Er dachte lange darüber nach, ob das Verschwinden seines Pferdes ein Unglück sei und entgegnete nach längerem Überlegen: „Hmmm…..vielleicht.“

Der Abend verging und ein neuer Tag brach an. Als der Farmer am Morgen aus seinem Haus heraustrat sah er, dass sein Pferd zurück war. Aber nicht nur, dass sein Pferd zurück war – mit ihm kamen drei weitere wilde Pferde.

Die Dorfmitglieder erfuhren auch hiervon, eilten freudig heran und beglückwünschten den Farmer zu dieser wunderbaren Wendung.

Der Farmer jedoch blieb ruhig und bedacht, überlegte ob er nun in einer glücklichen Lage war und entgegnete: „ Hmmm…vielleicht“.

Da der Farmer nun drei wilde Pferde besaß wollte des Farmers Sohn am nächsten Tag die Pferde zureiten. Als er jedoch gerade auf einem der Pferde saß, wurde er von diesem unsanft abgeschüttelt und stürzte mit voller Wucht auf den Boden. Dabei brach er sich sein Bein. Die Dorfmitglieder erfuhren was geschehen war, eilten zum Farmer und sprachen ihm ihr Entsetzen und Mitleid aus. Was ein Pech meinten sie.

Der Farmer allerdings entgegnete wie üblich: „Hmmm….vielleicht.“

Ein paar Tage vergingen und der Farmer erhielt unerwartet Besuch von der Armee. Sie wollten den Sohn des Farmers zum Militär einziehen. Als sie jedoch das Bein des Sohnes betrachteten, stellten sie fest, dass sie diesen so nicht gebrauchen konnten. Also blieb des Farmers Sohn vom Krieg verschont. Die Dorfbewohner eilten zum Hof und erklärten dem Farmer welch großes Glück er hätte.

Und der Farmer? Der Farmer entgegnete wie üblich:

„Hmm..vielleicht.“

Ende…;-)

Und die Moral von der Geschichte??

Es ist so einfach Situationen als misslich, negativ oder als unglücklich zu bezeichnen. Wenn die Dinge nicht so laufen wie wir es uns vorgestellt haben, neigen wir dazu sie zu beurteilen, zu verurteilen und uns zu bemitleiden.

Aber, ob eine Situation gut oder schlecht für uns ist, können wir oft erst im Rückblick beurteilen.

Es gibt so viele Menschen, welche „Rückschläge“ erfahren und diese als negativ beurteilen.

Aber vielleicht entpuppen sich diese Dinge am Ende, als positiv und gut für uns?!

Waren wir nicht alle schon einmal in Situationen, welche im ersten Moment ein Desaster darstellten, sich aber am Ende als das Beste entpuppten was uns passieren konnte?

Eine Kündigung des Arbeitgebers, die dazu führte, dass wir endlich das gemacht haben was wir eigentlich wollten, die Trennung von unserem Partner, durch die wir offen waren für den oder die „Richtige/n“..etc.

Wer kennt nicht Situationen, welche sich im Nachhinein als glücklich erwiesen haben?

Glück oder Unglück ist daher manchmal einfach nur eine Frage der Geduld.

Am Ende ist alles gut und wenn nicht alles gut ist, ist es noch nicht das Ende;-)

In diesem Sinn: eine überragende Woche euch!!<3

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