Es ist nie zu spät einen neuen Lebensweg einzuschlagen – eine beeindruckende Erfolgsgeschichte

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Viele Menschen sind der Meinung, dass Erfolg alleinig von den Lebensumständen abhängt. Wenn es im Leben nicht so läuft wie wir wollen, liegt es zumeist an anderen. Den Umständen, dem Chef, der Ehefrau, dem Alter, dem Ausbildungsgrad, den Ausgaben etc. Allerdings zeigen Menschen wie zum Beispiel Andreas Boskugel, dass Erfolg machbar ist. Nämlich durch Fleiß, der richtigen Einstellung, Wille und Durchhaltevermögen. Ebenfalls beweist er, dass es nie zu spät ist einen neuen Lebensweg einzuschlagen.

       „Manchmal muss man einen Schritt zurück gehen, um zwei nach vorne zu kommen“

In Deutschland leben Hunderttausende Menschen von Sozialhilfe. Und ein böses Sprichwort besagt: Einmal Stütze, immer Stütze! Doch das muss nicht immer so bleiben. Der Beweis dafür ist Andreas Boskugel (49) aus Hoppegarten. Er war ganz weit unten im Leben. Alkoholiker, Kettenraucher, Sozialhilfeempfänger. Jetzt ist er Unternehmer und Multimillionär.

Wie hat er das geschafft?

Sein Leben änderte sich 1994. Andreas Boskugel bewarb sich über das Arbeitsamt für einen Job auf dem Bau. Steine schleppen, Zement anrühren, Fugenarbeiten. Montag bis Freitag. 14 bis 16 Stunden am Tag. An Wochenenden sprang er für Kollegen ein. Der Ton war rau.

Boskugel verstand, dass man aus Rückschlägen lernen kann und nicht aus Frust zur Flasche greifen muss. „Die Arbeit war sehr hart und es gab auch Tage, an denen ich keine Lust mehr hatte und hinschmeißen wollte. Aber ich habe plötzlich mein eigenes Geld verdient und konnte mir Dinge leisten, auf die ich vorher immer verzichten musste.“ Boskugel ging ins Kino, trieb Sport, entdeckte seine Leidenschaft für Theaterbesuche, sparte auf ein eigenes Auto.

Zwei Jahre später bot ihm ein Freund einen Job in der Finanzbranche an. Boskugel beschreibt sich selbst als kommunikativ, sympathisch und kompetent. Er verkaufte Versicherungen und merkte schnell, dass er von jedem Geschäft selbst profitiert.

„Wenn du eine Provision erhältst, arbeitest du automatisch mehr. Wenn im Büro Feierabend war, habe ich Papiere mit nach Hause genommen und noch ein paar Stunden weitergemacht. Ich war fasziniert von meinem Job und dem Gehalt. Ich wollte mehr davon, habe dafür fast meine ganze Freizeit geopfert.“

Boskugel zog aus seiner Einzimmerwohnung (20 Quadratmeter) in eine Dreizimmerwohnung (75 Quadratmeter). Vier Jahre lief das Geschäft bereits wie am Schnürchen, dann kaufte Boskugel ein Juweliergeschäft von einer Dame, die er bei einem dienstlichen Essen kennenlernte. Schmuck war zwar nicht sein Metier, aber verkaufen, das konnte er ja. Und die Erfolgsgeschichte ging weiter.

Der Laden florierte. Boskugel erkannte, dass er trotz harter Arbeit nicht alles allein machen konnte. Ein Mitarbeiter, zwei Mitarbeiter. Aus dem Sozialhilfeempfänger war ein Mann geworden, der plötzlich Einstellungsgespräche führte und mehrere Konten verwaltete. Boskugel brachte es zu fünf Geschäften, bezahlte 25 Menschen.

„Ich habe auch an meine Mitarbeiter einen hohen Anspruch gehabt. Davon haben die Geschäfte enorm profitiert.“ Nebenbei gründete der Berliner einen kleinen Verlag und arbeitete als Erfolgscoach, der Menschen hilft, die es auch ganz nach oben schaffen wollen. Doch Boskugel wuchs die Arbeit über den Kopf. Er verlor den Überblick, im März 2010 musste sein Verlag Insolvenz anmelden.

„Ich wollte alles unter einen Hut bekommen, das hat nicht geklappt. Ich weiß jetzt, dass man nur eine Sache richtig gut machen kann.“ 2012 verkaufte er die Juweliergeschäfte und gründet wieder einen kleinen Verlag. Er schrieb ein Buch, ist weiterhin als Trainer tätig, vor allem aber genießt er sein Leben.

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Sein Motto: „Wenn man erfolgreich denkt, ändert sich das ganze Leben.“

Inspirierende Erfolgsgeschichten liefern ebenfalls Jürgen HöllerHermann SchererArnold SchwarzeneggerHenry FordIngvar Kamprad ( IKEA Gründer)Oprah Winfrey usw.

http://www.bz-berlin.de/berlin/er-schaffte-es-von-der-sozialhilfe-zum-millionaer (Stand: 27.4.2016)

 

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