Warum man auf Safari beige trägt…

Collage

Nach mittlerweile sieben Wochen Namibia habe ich wieder einiges dazu gelernt.

Einige meiner Aha – Erlebnisse ereigneten sich bei einer Safari durch den Etosha Nationalpark. Der Ablauf begab sich folgendermaßen…

Ich kam über eine Safari – Company am ersten Campingplatz im Etosha Nationalpark an, um dort folgendes zu beobachten:

Ein jeder Safaritourist hatte sich vor der Safari mit beigefarbener Kleidung eingedeckt. Beige Hose mit mindestens 30 Außentaschen, beiges T-Shirt mit Tiermotiv sowie hochgeschlossenen Trekkingschuhen. Hierzu farblich abgestimmt 200 mal der identische Safarihut. Um das Outfit abzurunden findet man um jeden Hals gehängt eine wunderschöne Spiegelreflexkamera. Ebenfalls in 200 facher Ausführung.

Bis auf die Spiegelreflexkamera sehen Safaritouristen aus wie Corcodile Dundees in Spee.

Ich hingegen in Flip – Flops, Shirt und bequemen Shorts.

Scheinbar ist mir entgangen, dass eine Safari das Erlegen eines Knus sowie das Ringen mit einem Löwen beinhaltet. Weshalb sonst tragen die Safariaktivisten kugelsichere Trekkingschuhe und Tarnfarben soweit das Auge reicht?!

Wie ich dann allerdings feststellte, ringt man während der Safari höchstens mit eingeschlafenen Beinen und Rückenschmerzen, weil die Safari sitzend im Auto stattfindet;)

Überdies habe ich während meiner Safaritour beobachten dürfen, dass die Organisationsfreude der Deutschen auch auf Safari keine Grenzen kennt: 6:25 öffnet das Tor des Campingplatzes zur Tierbesichtigung. Da die Deutschen allerdings nichts dem Zufall überlassen, hört man bereits 5:25 die ersten Motoren warmlaufen (was bei 30 Grad Außentemperatur warmlaufen muss weiß ich zwar nicht, aber lassen wir diesen Punkt mal dahingestellt). Spätestens 5:45 stehen 90 % der übermotovierten Safaritouristen bewaffnet mit ihrer Spiegelreflexkamera und getarnt in beigefarbener Kleidung am Campingplatzausgang. Dass das Gate erst eine 3/4 Stunde später aufmacht scheint jedoch niemanden zu stören.

Ebenfalls phänomenal ist die medikamentöse Vorbereitung der der Crocodile Dundees in Spee. Der Durchschnittssafaritourist konsumiert 7 Präventionstabletten. Trotzdessen dass mein Tourguide seinen letzten Gruppen ausführlich erklärte, dass es keine Malaria zu dieser Jahreszeit gibt, bleiben die Spiegelreflexkamera – Profis ihrer Linie treu.

Abenteuer ja gerne, aber bitte OHNE Risiko!!

Naja, ich hatte eine entspannte und amüsante Safari und hoffe, dass ich im Auto sitzend auch ohne Tarnkleidung und T-Shirt mit Tierbedruckung eine ganz gute Figur gemacht habe.

Also sollte irgendwer eine Safari machen wollen: bitte erstmal shoppen gehen;-)

Bis bald. Ich drücke euch ❤

Advertisements

3 Gedanken zu “Warum man auf Safari beige trägt…

  1. Wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, wenn wir auch etwas über die Safari selbst erfahren hätten. Nun, die Fotos sind aber eindrucksvoll. Wolfgang

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s