Raus aus der Komfortzone

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„Wir werden darauf programmiert, wirtschaftlich abhängiger Durchschnitt zu sein, und besserer Durchschnitt zu werden, kommt den meisten schon wie eine Traumkarriere vor.“  Gerald Hörhan

(Harvard Studium in angewandter Mathematik und Betriebswirtschaft magna cum laude)

Ich denke, dass viele irgendwann merken dass sie nicht das Leben führen das sie sich einst vorgestellt haben. Ein sicherer Angestelltenjob, ein Eigenheim auf Pump, ein Leasingwagen und mit einem Vermögensberater ihrer Wahl an der Börse spekulieren (wobei ich mich immer frage wieso ein Vermögensberater noch als Vermögensberater arbeitet, wenn er doch angeblich weiß wie man Vermögen macht:)). So sieht die Komfortzone der meisten Deutschen aus. Immer artig im Hamsterrad abstrampeln um ja sämtliche Konsumschulden zu tilgen.

Ein Job, ein Gehalt und dreimal danke. Danke, Herr Chef, dass ich rennen darf! Danke, dass ich buckeln darf! Danke, dass Sie meinem Leben einen Sinn geben!

Ich will so nicht leben.

Ich will ein Leben in dem ich selbst entscheide wann ich aufstehe und wann ich lieber liegen bleibe, ein Leben in dem ich soviel Zeit zur Verfügung habe, dass ich nicht auf 30 Urlaubstage im Jahr angewiesen bin, sondern ein Leben das für mich wie Urlaub ist. Ein selbstbestimmtes Leben in welchem ich niemandem in den Hintern kriechen muss.

Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder leben kann was er will! Allerdings erfordert das Mut.

Den Mut seine Komfortzone zu verlassen und Risiken einzugehen.

Es erfordert ein Umdenken. Ich denke, dass die meisten ihre Möglichkeiten nicht sehen, weil dies das Verlassen des Mainstreamdenkens und der Komfortzone erfordern würde. Und das ist zu Beginn nicht immer leicht.

In seiner Komfortzone fühlt man sich sicher, geborgen und groß. Muss man diese allerdings verlassen muss man Hürden nehmen. Hürden wie neue Kollegen, die erste Firmengründung, ein neues Umfeld, eine neue Sprache etc. Hierbei fühlt man sich zu Beginn unsicher, angreifbar, schutzlos und klein. Daher scheren die meisten nicht aus.

Um Neues zu erfahren muss man aber Altes hinter sich lassen. Und dazu sind die wenigsten bereit. Sie klammern sich an die Illusion der Sicherheit, die bei der nächsten betriebsbedingten Kündigung, dem Fremdgang des Partners von jetzt auf gleich Verpuffen kann. Das verdrängen die meisten allerdings. Sie kuscheln sich in ihr Nest und warten darauf dass sie jemand an die Hand nimmt. Aber ich denke da wird niemand vorbei kommen;-)

Fahrradfahren, Autofahren, Lesen, Schreiben,Sprechen,Gehen….das waren alles Fähigkeiten die uns zu Beginn des Erlernens schwer fielen.

Heute ist es zur Routine geworden.

Wenn man merkt, dass man alles im Leben erlernen kann, realisiert man dass man in der Lage ist jede neue Herausforderung zu meistern.

Ich denke wenn man jeden Tag seine Komfortzone ein Stückchen erweitert, ist man in ein paar Jahren ein anderer Mensch.

Selbstbewusster, zufriedener, gelassener und selbstbestimmter. Also trauen wir uns doch und freuen uns auf die neuen Möglichkeiten die sich hierdurch ergeben:)

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5 Gedanken zu “Raus aus der Komfortzone

    • Erfolgreiche Menschen haben auch Angst. Aber sie lassen sich davon nicht ausbremsen. Sie handeln trotz Angst.

      Wir sterben sowieso irgendwann. Wieso also krampfhaft an einem auf den ersten Blick stabilen Leben festhalten, wenn es nicht glücklich macht?

      Wenn man sich der Angst stellt, verfliegt sie irgendwann….:)

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