Gelassen kommt man auch ins Ziel;-)

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Da bin ich wieder.

Nach drei Wochen Namibia merke ich, dass ich beginne zu vergleichen. Nicht dass ich nach dieser kurzen Zeit ein fundiertes Resumee ziehen koennte; aber Ersteindruecke erhaelt man bereits auch nach dieser Zeit. Daher zwei kleinen Anekdoten der letzten Tage:

Als ich gestern im Supermarkt stand, hatte ich mich eigentlich schon geruestet. Geldbeutel und Tuete zum Einpacken unmittelbar griffbereit. Denn aus Deutschland kenne ich: wenn ich nach Bezahlung meiner Ware nicht aller schleunigst! die Biege mache, faengt die Schlange hinter mir lautstark an zu schnaufen, hektisch auf die Uhr zu schauen, waehrend die Kassiererin liebevoll meine Ware gen Boden schiebt.

Daher stand ich startklar an der Kasse. Stolz auf meine gut durchdachte Vorbereitung.

Als mich die Kassiererin dann allerdings freundlich fragte wie es mir den so ginge und was ich hier so mache, war ich kurzzeitig recht ueberfordert. Habe ich im Penny meines Vertrauens in Deutschland teilweise nicht einmal einen Augenkontakt erhalten, wurde ich hier trotz laaaaanger Schlange freundlich begruesst. Nachdem ich diesen “Kulturschock” erstmal ueberwunden hatte, wollte ich meine Sachen dann dennoch schnell zusammenpacken um ja nicht unnoetig lange den Kassenbereich zu blockieren. Jedoch kam mir eine nette Dame zuvor, die den Job fuer mich in voelliger Seelenruhe erledigte. Als ich mich umdrehte um in vermeindlich genervte Gesichter zu schauen, stellte ich zu meiner Ueberraschung fest, dass gefuehlt 100 Menschen in fast meditativem Zustand hinter mir standen und mir freundlich zulaechelten.

Dieses Erlebnis musste ich erst einmal verdauen:D

Zu Hause angekommen bemerkte ich dann, dass ich ziemlich spaet dran war:

Um nicht 15 Kilo schwerer nach Deutschland zurueckzurollen habe ich beschlossen regelmaessig Laufen zu gehen. Denn “fuellig” werden ist hier keine Kunst:D Zwar bieten die Supermaerkte hier diverse Gemuese und Obstvariationen an, allerdings stellt man schon bald fest, dass dieses Sortiment fuer die meisten wahrscheinlich lediglich als Dekoration dient;-)

Weissbrot, Fleisch, Pizza und Cola sind die favorisierten Lebensmittel der Namibier.

Naja, ich schweife ab:D

Nachdem mein Laufpartner also geschlagene 20 Minuten auf mich warten musste, legte ich mir schon alle moeglichen Entschuldigungen zurecht. Mit uebertrieben schlechtem Gewissen kam ich voellig abgehetzt am Treffpunkt an, an welchem mein Laufpartner in voelliger Seelenruhe auf mich wartete. Nachdem ich mich tausendmal fuer meine Verspaetung entschuldigt hatte, entgegente mein Laufpartner lediglich:

” Whats wrong Nina? Just relax!!” und fragte mich wie mein Tag so war.

Ja was soll ich sagen. Ich muss halt mal relaxen:DDDD

Also an Burnout und Stress geht hier definitv niemand zu Grunde. In diesem Sinne: Take it easy.

Und denkt dran: Just relax;-)

Bis bald<3

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4 Gedanken zu “Gelassen kommt man auch ins Ziel;-)

  1. So ein Supermarkt-Kassen-Erlebnis hatte ich auch mal. Im Westen der USA. In aller Seelenruhe packte dort ein Angestellter meine Waren für mich ein.und fragte anschließend noch, ob er sie mir zum Auto bringen und dort beim Einladen helfen solle.
    Manchmal glaube ich, diese Hektik ist eine rein deutsche Angelegenheit, allerdings habe ich nicht ausreichend Vergleiche.

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